AMPERA-e: GM-Chefin Mary Barra zeigt erste Bilder auf dem CAR-Symposium

Auf dem 16. Internationalen CAR-Symposium im Bochumer RuhrCongress sprach GM-Chefin Mary Barra über die Zukunft der individuellen Mobilität. Bei dem jährlich stattfindenden Branchentreff verkündete Barra vor über 1.000 Kongressteilnehmern überraschend, dass Opel im kommenden Jahr ein neues Elektrofahrzeug auf den Markt bringen wird. Stolz präsentierte sie erste Bilder vom AMPERA-e und gab erste Fakten bekannt.

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Der AMPERA-e wird für den europäischen Markt konzipiert und basiert auf dem Chevrolet Bolt, der in Nordamerika verkauft werden soll. Barra: „Die Entscheidung fiel uns leicht, ein kompaktes E-Fahrzeug auch in Europa anzubieten. Die Resonanz auf den Chevrolet Bolt war durchweg positiv und oft kamen die Fragen ob ein solches Modell auch gut zur Marke Opel passen würden.“ Angaben zur Reichweite und genaue Preise sollen in Kürze veröffentlicht werden. Auf der CES 2016 in Las Vegas, wo die Serienversion des Chevrolet Bolt Anfang Januar der Öffentlichkeit präsentiert wurde, versprachen die Amerikaner eine Reichweite von etwa 320 Kilometern und Preise ab etwa 30.000 Dollar. Fest steht aber, dass die Produktion 2017 anlaufen soll.

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Eines der Hauptthemen des Branchentreffs in Bochum, der vom Autoexperten Prof. Ferdinand Dudenhöffer organisiert wird, ist die zukünftige Mobilität. „In den kommenden fünf Jahren wird sich die Automobilindustrie stärker verändern, als in den 50 Jahren zuvor“ sagte Mary Barra. General Motors und Opel sind für den Wandel bestens vorbereitet und beschäftigen sich mit neuen Mobilitätslösungen. Gerade erst im letzten Jahr brachte Opel gemeinsam mit zwei Start-Up-Unternehmen die CarSahrig-Plattform CarUnity auf den Markt und ging mit dieser Mobilitätsdienstleistung einen komplett neuen Weg. Neben CarSharing-Angeboten werden auch digitale Vernetzung, autonomes Fahren und alternative Antrieb eine wichtige Rolle spielen. Dabei steht Elektromobilität im Fokus. Für Opel kein Neuland, denn bereits 2011 brachten die Rüsselsheimer mit dem Ampera ein Elektrofahrzeug mit Reichweitenverlängerer (EREV) auf den Markt. Lieder lag dieses Modell unter den Erwartungen. Vielleicht traf Opel mit diesem Modell nicht den Nerv der potentiellen Käufer, vielleicht kam diese Idee auch ein paar Jahre zu früh. Mittlerweile steht Deutschland offener gegenüber Elektromobilität gegenüber. Die Chacen stehen nun besser – vor allem mit einem Fahrzeugkonzept, welches der Ampera-e verfolgt. Ein kompaktes Stadtauto mit höherer Reichweite zu einem bezahlbaren Preis wird es leichter haben Kunden zu finden.

Über Daniel Przygoda (23 Artikel)
Wirtschaftsingenieur (B.Sc.) und seit 2015 Redakteur bei Automotive-Technology.de und Automobil-Blog.de. Seit 2006 für Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer tätig - erst im CAR-Institut (Center Automotive Research) der Universität Duisburg-Essen, nun bei D+S Automotive GmbH. Projektbeteiligungen u.a. am CAR-Symposium, CAR-connects, RUHRAUTOe, Automechanika Frankfurt, Ruhr-Symposium. Mitarbeit an verschiedenen Studien und Forschungsarbeiten in den Bereichen Automobilvertrieb und Elektromobilität. Von 2001 bis 2006 bei der Adam Opel AG am Produktionsstandort Bochum tätig. Während dieser Zeit Ausbildung zum Mechatroniker, danach Produktionsmitarbeiter in der Fahrzeugfertigung.

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