BASF bietet neue innovative Rohstoffe für Automobillacke

Die BASF hat ihre Farbpalette für den Automotive-Bereich um neue Bunt- und Effektpigmente erweitert. Die Pigmentfamilie „Lumina Royal“ bietet zum Beispiel eine hohe Qualität in Sachen Brillanz und Reflektion, vor allem im blauen, aqua, violetten und kupferfarbenen Farbspektrum. Dadurch können kleinere Mengen dieser Pigmente in standardisierten Effektfarbtönen verwendet werden. Sie sollen so das Eigenschaftsprofil des Lackes verbessern, ohne dabei den Interferenzeffekt aufs Spiel zu setzen.

BASF-Automobillack

Bild: Pressefoto BASF

Kupferbasierte Phthalocyanine gehören zu den wichtigsten organischen Pigmenten, die bei der Formulierung von Automobillacken zum Einsatz kommen. Sie sind Farbgeber für eine Reihe von Blautönen, mit denen Designer gerne arbeiten. Die Dispergierung der Pigmente kann jedoch schnell zur Herausforderung werden. Mit „Efka PX 4350“ und „Efka PX 4751“ präsentiert BASF zwei neue Dispergierhilfsmittel für Phthalocyanine, die sich sowohl für lösemittelbasierte Systeme als auch für solche mit hohem Feststoffanteil (sogenannte “high solids”) eignen. Dank der kontrollierten radikalischen Polymerisationstechnologie, die eine hohe Kontrolle über die Polymerstruktur ermöglicht, sind die Produkte nach BASF-Angaben äußerst leistungsfähig.

Spezialisten der BASF haben mit Hilfe der kontrollierten radikalischen Polymerisationstechnologie ein weiteres vielseitiges Dispergierhilfsmittel für wässrige Lacksysteme entwickelt. Mit „DispexUltra PX 4585“ lassen sich schwarze Farbtöne mit noch größerer Farbtiefe erzielen. Das Produkt stabilisiert Pigmentruß oder organische Pigmente, die schwer zu dispergieren sind, und kann zusammen mit unterschiedlichen wasserbasierten Harzen und Pigmenten verwendet werden. Das neue Dispex bietet die ideale Lösung für Kunden, die nach VOC- und APEO-freien Formulierungen suchen.

Neue Möglichkeiten eröffnet auch ein anderes neues Produkt der BASF, das Substrate aus Karbonfasern vor Licht schützt. Diese dürfen normalerweise nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt werden, denn UV-Strahlung beziehungsweise Strahlung aus dem UV-nahen Bereich kann sie stark angreifen. Das Lichtschutzmittel „Tinuvin Carboprotect“ der BASF ermöglicht es, diese Materialien auch bei UV-Licht sichtbar darzustellen. So entstehen attraktive Oberflächen, die auch als Designelement verwendet werden können.

[Bild: Pressefoto BASF]

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