BMW i8 Mirrorless – der klassische Rückspiegel hat ausgedient

Seiten- und Rückspiegel waren gestern. Die Mirrorless-Technik soll für mehr Sicherheit sorgen. Der größere Blickwinkel der Kameras erweitert den Sichtbereich für den Fahrer, so dass es keinen toten Winkel mehr gibt.

BMW i8 MirrorlessBMW i8 MirrorlessKlassische Spiegel haben beim BMW i Vision Future ausgedient. BMW zeigt auf der Consumer Electronics Show, der CES in Las Vegas mit der Mirrorless-Technologie eine weitere Innovation des digitalisierten Cockpits.

Dabei nehmen drei Kameras den Rückwertigen Verkehr auf und bringen die Bilder auf ein 12 Zoll großes Display, welches sich an der Stelle befindet, wo sonst ein Rückspiegel zu finden ist. Zusätzliche Informationen können über Mobility Mirror eingebracht werden. So wertet das System die Kamerabilder aus und warnt den Fahrer bei Gefahrsituationen durch Einblendung von Warnsymbolen. Spurwechsel sollen so sicherer werden. Zudem braucht der Fahrer die Spiegel nicht einstellen.

BMW i8 Mirrorless

Der Einsatz der Mirrorless-Technik bringt auch weitere Vorteile mit sich: Durch den Entfall der großen Seitenspiegel-Gehäuse gibt es mehr Möglichkeiten im Fahrzeug-Design. Weiterer positiver Nebeneffekt ist die Verringerung des Luftwiederstandes. Durch bessere cw-Werte lässt sich Kraftstoff einsparen.

Desweiteren zeigte BMW auf der CES ein weiteres Exponat: Der BMW i Vision Future Interaction mit großen hochauflösenden Displays soll dem Fahrer zielgerichtet Informationen bereitstellen. Ein 21 Zoll großes Panoramadisplay erstreckt sich über das Armaturenbrett und verfügt über eine dreidimensionale Gestensteuerung.

BMW i8 Mirrorless

 

Über Daniel Przygoda (22 Artikel)
Wirtschaftsingenieur (B.Sc.) und seit 2015 Redakteur bei Automotive-Technology.de und Automobil-Blog.de. Seit 2006 für Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer tätig - erst im CAR-Institut (Center Automotive Research) der Universität Duisburg-Essen, nun bei D+S Automotive GmbH. Projektbeteiligungen u.a. am CAR-Symposium, CAR-connects, RUHRAUTOe, Automechanika Frankfurt, Ruhr-Symposium. Mitarbeit an verschiedenen Studien und Forschungsarbeiten in den Bereichen Automobilvertrieb und Elektromobilität. Von 2001 bis 2006 bei der Adam Opel AG am Produktionsstandort Bochum tätig. Während dieser Zeit Ausbildung zum Mechatroniker, danach Produktionsmitarbeiter in der Fahrzeugfertigung.

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