Das weltweite F&E-Netzwerk der BMW Group

Special: Forschung und Entwicklung bei BMW - Teil 1

Innovationsgeschwindigkeit ist in der Automobilindustrie alles. Um frühzeitig Trends erkennen zu können, ist es auch für BMW entscheidend, in direkter Kommunikation mit den wichtigsten Märkten zu stehen. Das soll das weltweite Forschungsnetzwerk der BMW Group mit fünfzehn Standorten in fünf Ländern sicherstellen.

BMW FIZ

Als eines der modernsten Entwicklungszentren der Automobilindustrie weltweit dient das Forschungs- und Innovationszentrum der BMW Group in München (FIZ) als zentrale Schnittstelle für alle technischen sowie gestalterischen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Fertigung, Logistik- und Produktionsprozesse, Motoren und alternative Antriebe, innovative Werkstoffe und Mobilitätskonzepte sind nur ein Bruchteil der Bereiche, die vom FIZ für die drei Marken BMW, MINI Rolls-Royce und BMW Motorrad sowie deren Submarken BMW M und BMW i abgedeckt werden.

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1986 begann der Bau des FIZ, ursprünglich war es für 4.000 Mitarbeiter ausgelegt. Das Entwicklungszentrum soll mit seinem wabenartigen Grundriss die Kommunikation der Mitarbeiter anhand kurzer Wege vereinfachen. Das 2004 angeschlossene Projekthaus orientiert sich laut BMW-Angaben in seiner Architektur am Produktentstehungsprozess der BMW Group und versammelt alle an einem Fahrzeugprojekt Beteiligten aus den Bereichen Entwicklung, Fertigung und Einkauf auf einer gemeinsamen Projektfläche.

Langfristige Optimierung und Erweiterung des FIZ: FIZ Future

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Trotz zahlreicher Erweiterungen, wie beispielsweise dem Aerodynamischen Zentrum, erreicht der Münchner Standort ständig seine Kapazitätsgrenze. Das FIZ Areal, das ursprünglich für 4.000 Mitarbeiter ausgelegt war, beherbergt heute mehr als 26.000 Mitarbeiter.

BMW FIZ

Durch das stetige Unternehmenswachstum von BMW, durch die technologischen Veränderungen (z.B. E-Mobilität, neue Materialien, zunehmende Vernetzung) und durch neue Arbeitszeit- und Arbeitsplatzmodelle ergeben sich mittel- und langfristig erforderliche Flächen-und Restrukturierungsbedarfe. Deshalb plant die BMW Group momentan eine umfangreiche Erweiterung des FIZ Areals in München: das Projekt „FIZ Future“ soll zukünftige Bedarfe definieren und mit der Erarbeitung eines Masterplanes einen abgestimmten Rahmen für deren geregelte Entwicklung schaffen.

Das weltweite Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk der BMW Group

In den USA ist die BMW Group mit vier Standorten für Forschung und Entwicklung vertreten. Das “California Innovation Triangle” beinhaltet das BMW Group Technology Office in Mountain View, das Engineering and Emission Test Center in Oxnard und BMW Designworks USA in Newbury Park. An der Westküste in Woodcliff Lake befindet sich das BMW Group Development Office USA. Die BMW Group hat weitere Entwicklungsstandorte in Shenyang, Peking und Shanghai (China), sowie in Tokyo (Japan).

Im Entwicklungszentrum für Dieselmotoren (EWZ) in Steyr (Österreich) wurden bisher alle BMW Dieselmotoren entwickelt. Bereits in der ersten Entwicklungsphase beginnt die Kooperation zwischen Produktionsspezialisten und Lieferanten. So auch im Landshuter Leichtbauzentrum: Leichtbauspezialisten forschen hier an der Verwendung innovativer Materialien und optimieren dementsprechend die Produktionsprozesse. Dank der verkehrsgünstigen Lage zwischen der Münchner Fahrzeugentwicklung und den bayrischen Produktionsstandorten der BMW Group, kann das erlangte Wissen schnell in das Design und die Produktion neuer Fahrzeuge und Fahrzeugteile integriert werden.

[Quelle, Bilder: BMW AG]

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