Entwicklung und Vermarktung des ehemaligen Opel-Werks in Bochum schreitet weiter voran

Anfang Oktober konnte die für die Aufbereitung und Vermarktung des ehemaligen Opel-Geländes in Bochum zuständige Bochum Perspektive 2022 GmbH einen weiteren Erfolg feiern. Die DEKRA erwarb ein 16.000 Quadratmeter großes Grundstück auf dem “MARK 51°7” getauften Gelände. Mit der Ansiedlung der Prüforganisation, der bereits erfolgten Übergabe eines Baufeldes an die DHL und einem weiteren, noch nicht benannten Investor sind alle Grundstücke des ersten Bauabschnitts verkauft. Wir blicken auf den aktuellen Stand.

"Plateau Nord". Bild: Bochum Perspektive 2022 GmbH

„Plateau Nord“. Bild: Bochum Perspektive 2022 GmbH

Die Projektmanager der Bochum Perspektive 2022 GmbH arbeiten aktuell unter anderem an der Entwicklung und Vermarktung einer weiteren, ca. 7,6 ha großen Fläche des ehemaligen Automobilwerks in Bochum-Langendreer. Die Teilfläche des ehemaligen Opel-Werk 2 nördlich des neuen Opel-Warenverteilzentrums befindet sich auf einer Höhe von sechs Metern und wird deshalb auch als „Plateau Nord“ bezeichnet. Aktuell befindet sich auf der Fläche unter anderem noch das alte Presswerk.

Auf der westlichen Teilfläche von „Plateau Nord“ entstand im Gebäude einer ehemaligen Ausbildungswerkstatt in den letzten Monaten das Sprach- und Qualifizierungszentrum für Zugewanderte „quaz.ruhr“. Hier werden Menschen mit Migrationsgeschichte bei ihrer Integration in den deutschen Arbeitsmarkt unterstützt. Dabei werden zunächst unter anderem die sprachlichen Kompetenzen festgestellt und ausgebaut. Anschließend werden berufliche Perspektiven erarbeitet und die entsprechenden Umsetzungsschritte der Teilnehmer begleitet.

Das quaz.ruhr nutzt die ehemalige Ausbildungswerkstatt von Opel und verfügt über professionell eingerichtete Schulungsräume und Werkstätten. Bis zu 250 Teilnehmer können hier auf 4.000 Quadratmetern geschult werden. Die Übergabe der Räumlichkeiten erfolgte am 1.9.2017 an die „quaz-ruhr“-Macher, einem Trägerverbund renommierter Bildungsdienstleister aus dem Ruhrgebiet – und zwar voll funktionsfähig inklusive Maschinen und Ausbildungsmaterialien.

Für die östliche Teilfläche wird in den kommenden Monaten zusammen mit der Stadt Bochum ein neues Nutzungskonzept entwickelt.

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