Leichtbau durch Hightech-Klebstoffe

Die Spur des Klebens - Im Verborgenen liegen weitere Klebstoffstrecken. Bild: Bodo Möller Chemie

Die Spur des Klebens – Im Verborgenen liegen weitere Klebstoffstrecken. Bild: Bodo Möller Chemie

Leichtbau im Automobilbau heißt nicht zwangsläufig Kleben, aber immer öfter. Bei Neuwagen liegt der Gewichtsanteil von Klebstoffen heute durchschnittlich zwischen 15 Kilogramm und 18 Kilogramm, erklärt zum Beispiel die Bodo Möller Chemie GmbH. Und das Kleben wird durch den Zwang zum Abspecken der Pkw weiter zunehmen.

Das Kleben bekommt neben dem Schweißen, Nieten und Schrauben generell einen höheren Stellenwert in der Verbindungstechnik. So stecken immer mehr fortschrittliche Klebstoffe im gesamten Fahrzeug und ermöglichen auch ein effizientes Produktionsverfahren. Mit dem vermehrten Einsatz im Karosserie-Bau bis hin zur Windschutzscheibe wird auch die Verwindungssteifigkeit des Autos erhöht.

Zur sogenannten kalten Verbindungstechnik gehört das Kleben. Bei Neuwagen liegt der Gewichtsanteil von Klebstoffen heute durchschnittlich zwischen 15 Kilogramm und 18 Kilogramm.  Bild: Audi

Zur sogenannten kalten Verbindungstechnik gehört das Kleben. Bei Neuwagen liegt der Gewichtsanteil von Klebstoffen heute durchschnittlich zwischen 15 Kilogramm und 18 Kilogramm. Bild: Audi

Klebstoff-Eigenschaften werden exakt auf den jeweiligen Anwendungsbedarf entwickelt, um etwa die optimale Haftung von Kunststoffen auf Metall zu gewährleisten oder bei einem Unfall das Entstehen von aufprallbedingten Rissen einzudämmen. Anders als in konventionellen Fahrzeug-Konstruktionen werden sie bei speziellen Leichtbauweisen von Elektroautos zu einem Innovationsträger.

Text: Wolfgang Pester/mid

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