Mehr als zwei Jahre Entwicklungszeit: Der neue Porsche 911 GT3 fährt auf Michelin Pilot Sport Cup 2

Auf dem Genfer Autosalon präsentierte Porsche den neuen 911 GT3. Erneut floss viel Motorsport-Technologie in den Sportwagen ein – genauso wie in die Reifen: Der neue Porsche 911 GT3 rollt, nein, rennt auf Michelin Pilot Sport Cup 2. Die maßgeschneiderten Reifen sind das Ergebnis einer zweieinhalbjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Reifenspezialisten und den Porsche-Ingenieuren.

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Der hoch drehende Vier-Liter-Saugmotor mit 368 kW (500 PS) stammt nahezu unverändert aus dem Porsche 911 GT3 Cup. Das überarbeitete Fahrwerk mit Hinterachslenkung und der systematische Leichtbau sind gezielt darauf ausgelegt, die Motorleistung in überragende Fahrdynamik umzusetzen. Entwickelt an der gleichen Teststrecke und gefertigt auf der gleichen Produktionslinie wie die Rennfahrzeuge, fließt damit erneut Motorsport-Technologie von Porsche in einen straßenzugelassenen Sportwagen ein.

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MICHELIN Pilot Sport Cup 2 N1Auch bei den Reifen überließ Porsche nichts dem Zufall. Michelin entwickelte in Zusammenarbeit mit Porsche-Ingenieuren speziell auf den Porsche 911 GT3 abgestimmte Pilot Sport Cup 2 N1 Reifen. Der Supersportwagen erhält auf der Vorderachse Reifen der Dimension 245/35 ZR20, auf der Hinterachse ist die Größe 305/30 ZR20. Die jüngste Generation von Rennreifen mit Straßenzulassung soll dem Porsche 911 GT3 ein noch sportlicheres Handling und noch mehr Stabilität verleihen.

Die Pneus sind das Ergebnis einer zweieinhalbjährigen engen Zusammenarbeit zwischen dem Reifenspezialisten und den Porsche-Ingenieuren. Im Lastenheft des Entwicklungsteams standen dabei exzellenter Grip, gleichmäßige Performance über die gesamte Laufleistung sowie eine präzise Balance zwischen Vorder- und Hinterachse.

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MICHELIN Pilot Sport Cup 2 N1-2Auf dem Weg zum perfekten Renntrimm stellten die Michelin Entwickler insgesamt 350 Prototypen des Michelin Pilot Sport Cup 2 N1 zur Verfügung, die in harten Praxistests im Michelin Prüfzentrum in Ladoux sowie auf dem Nürburgring und im italienischen Nardo ihre Performance unter Beweis stellten.

Um herausragende Ergebnisse unter allen Fahrbedingungen zu erzielen, kommen im Michelin Pilot Sport Cup 2 N1 die jüngsten technologischen Entwicklungen aus dem Motorsport zum Einsatz. Neben der Bi-Compound-Technologie, die auf verschiedene Gummimischungen innen und außen setzt, nutzt der Michelin Pilot Sport Cup 2 N1 die sogenannte „Variable-Contact-Patch-3.0-Technologie“. Diese beruht auf einer Lauffläche, die sich bei Kurvenfahrten definiert verändern soll. Dadurch könne der Reifen „in allen Situationen möglichst viel Gummi“ auf die Straße bringen, wie man bei Michelin betont.

[Quellen, Bilder: Porsche, Michelin]

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