Peugeot präsentiert akustisch verstärktes Cockpit

Mit dem „Fractal“ präsentiert Peugeot die Studie eies Elektro-Coupés für die Stadt. Star der Studie ist nicht etwa der E-Antrieb, sondern das Cockpit – ein Ausblick auf kommende Peugeot i-Cockpit-Generationen. Das Cockpit soll neben dem Seh- und dem Tastsinn auch das Gehör der Fahrzeuginsassen ansprechen. Auf diese Weise wollen die Franzosen ein noch intuitiveres Fahren ermöglichen.

Peugeot Fractal Cockpit

Die verwendeten Werkstoffe sind an Konzertsäle und Aufnahmestudios angelehnt. Die Armaturentafel, die Türverkleidungen und die Schalensitze sind mit schwarzem Eichenholz versehen. Ein an Audio-Anschlusstechnik erinnerndes Kupferblech zieht sich durch die Fahrgastzelle, reflexionsarme Motive in 3D-Druck tragen zum Geräuschkomfort bei. Die Sitze sind mit 3D-Maschengewebe in Verbindung mit weißem Leder bezogen.

Die Hände des Fahrers umschließen das kompakte Lenkrad mit den in beiden Speichen integrierten Touchpads fast wie von alleine. Die per Daumen bedienbaren Touchscreens steuern die Funktionen und die Ausstattungselemente des Fractal.

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Peugeot Fractal

Im Blickfeld des Fahrers befindet sich das hochgesetzte Kombiinstrument, das eine Digitaleinheit mit holographischer Anzeige mit einer um 45 Grad geneigten Polycarbonat-Scheibe verbindet. Die auf der aus einem hochauflösenden 12,3-Zoll-Bildschirm bestehenden Digitaleinheit angezeigten Inhalte kann er nach eigenen Wünschen strukturieren. Die geneigte Polycarbonat-Scheibe reflektiert die von einem 7,7-Zoll-AMOLED-Bildschirm projizierten Zusatzinformationen mit intensivem Tiefeneffekt. Auf beiden Seiten des Lenkrads findet der Fahrer in Griffweite auf Bögen angebrachte Kippschalter. Auf dem rechten Bogen ist auch das Schaltelement für den Start des Elektroantriebs angebracht. Außerdem ist eine 7,7-Zoll-AMOLED-Touchscreen-Einheit in die Mittelkonsole integriert, über die sich alle Funktionen des Fractal steuern lassen. Das Ambiente im Fond kann ebenso über eine dort angebrachte Einheit verändert werden.

Die Studie experimentiert mit 3D-Druck, der Formen ermöglicht, die sich mit keinem anderen Verfahren realisieren lassen. Die so gefertigten Teile machen über 80 Prozent der Innenflächen aus und verbinden ein neuartiges Design mit zusätzlicher Funktionalität.

„StelLab“, eine Forschungseinrichtung von PSA, hat das innovative Soundsystem 9.1.2 entwickelt. Es verbindet ein hochwertiges 9.1-System mit in die Rücklehnen der Sitze integrierten Subwoofern. Das Soundsystem 9.1.2 reichert die dem Fahrer gelieferten Informationen klanglich an und soll so eine intuitivere Fahrweise ermöglichen. Dieses System erweitert das Peugeot i-Cockpit um eine zusätzliche Komponente: die räumliche Verteilung und Dynamisierung des Klangs.

Peugeot Fractal

Bei aktivierter Zielführung durch das Navigationssystem befindet sich die Klangquelle der Sprachausgabe virtuell in einer gewissen Distanz vor dem Fahrzeug. Je näher dieses der nächsten Kreuzung kommt, desto näher rückt die Klangquelle an die Fahrgastzelle heran und bewegt sich auf die Seite des nächsten Abzweigs. Ist das Fahrzeug an der Kreuzung angelangt, befindet sie sich in der Fahrgastzelle in unmittelbarer Nähe und informiert den Fahrer über die nun anstehende Richtungsänderung. Zudem kann der Klang durch die Spatialisierung an die Fahrzeugkonfiguration und die Fahrweise angepasst werden.

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