IAA 2013: „automotiveHMI“ präsentiert Forschungsergebnisse zur Optimierung der Entwicklungsprozesse für Infotainment-Systeme

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Projekt automotiveHMI präsentiert auf der IAA in Halle 4.1, Stand B07 erstmals im praktischen Einsatz die finalen Forschungsergebnisse zur Optimierung der Entwicklungsprozesse für Infotainment-Systeme. Interessenten sind eingeladen, den Messestand zu besuchen.

Bei automotiveHMI arbeiten seit Anfang 2011 namhafte Vertreter der deutschen Automobilindustrie zusammen, um die Prozesse zur Entwicklung von Benutzungsschnittstellen im Automobilbereich zu verbessern und ein gemeinsames standardisiertes Austauschformat zu schaffen. Dadurch soll die Integration von Infotainment-Systemen in Autos sowie deren Qualitätssicherung auch bei steigender Systemkomplexität zukünftig wesentlich vereinfacht werden.

Anhand von drei Exponaten zeigt automotiveHMI den vollständigen Prozess der Infotainment-Entwicklung im praktischen Einsatz. Zentrales Demonstrationsobjekt ist ein VW Golf, dessen Infotainment-System basierend auf dem neuen Austauschformats erzeugt wurde.

Mit Hilfe einer Softwareumgebung veranschaulicht automotiveHMI, wie in einer frühen Projektphase die Schnittstellenspezifikationen computerbasiert weitergegeben werden und somit der bisherige massive Kommunikationsaufwand in den Projektteams verringert wird.

Ein weiteres Modell zeigt, wie mit den Daten des aus dem neuen Austauschformat geschaffenen Infotainment-Systems Tests erzeugt werden können, die das finale System auf etwaige Fehler untersuchen.

Die Projektpartner laden Interessenten herzlich dazu ein, das Projekt automotiveHMI und die Mitglieder des Konsortiums an dem IAA-Messestand zu besuchen. Besucht werden kann der automotiveHMI-Messestand an den beiden Pressetagen (10. und 11. Sept.) und an den beiden Fachbesuchertagen (12. und 13. Sept.) am Stand B07 in der Halle 4.1.

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