Neue Thermomanagement-Lösungen für höhere Energieeffizienz

Während der Lieferantentage der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit zeigte Hella seine jüngsten Innovationen zur Verbesserung der Fahrzeugenergieeffizienz. Zu diesen zählen sowohl ein elektrischer Kühlventil-Aktuator als auch eine skalierbare zusätzliche Wasserumwälzpumpe.

Hellas elektrischer Kühlventil-Aktuator "CoVA"

Hellas elektrischer Kühlventil-Aktuator „CoVA“

Die elektronischen Komponenten regeln Durchfluss, Druck und Temperatur und sind damit zwingend erforderlich, um konventionelle Antriebssysteme zu verbessern und Elektromobilität zu ermöglichen.

Mit der voranschreitenden Entwicklung der Automobilindustrie in Richtung noch höherer Fahrzeugeffizienz, gewinnt das Thermomanagement an Bedeutung. Der optimale Einsatz von Wärmeenergie beim Fahren steigert die Leistungsfähigkeit von Motoren und anderen Fahrzeugsystemen. Intelligente Elektronikkomponenten gewährleisten in diesem Zusammenhang einen konstanten Motorlauf bei optimalen Betriebstemperaturen.

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Der elektrische Kühlventil-Aktuator (CoVA) von Hella soll im Gegensatz zu einem Aktuator basierend auf Wachsdehnelementen innerhalb nur weniger Sekunden eine noch präzisere Regulierung des Kühlmittelflusses durch die Motorsteuerung ermöglichen. Das bedeutet, dass der Motor nach einem Kaltstart durch die Unterbrechung des Kühlmittelkreislaufs schneller erwärmt werden kann. Sobald die Betriebstemperatur erreicht ist, lässt sich die Kühlmitteltemperatur bedarfsmäßig kurzfristig und kontinuierlich anpassen. Somit sollen Kraftstoffverbrauch und schädliche Umweltemissionen reduziert werden. Die Serienfertigung der elektrischen Kühlventil-Aktuatoren soll im ersten Quartal 2017 starten.

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Eine weitere Hella Innovation in Bezug auf das Thema Thermomanagement ist die Wasserumwälzpumpe MP50. Der Kühlmittelfluss soll sich mit noch größerer Flexibilität und Effizienz gestalten lassen, indem zusätzliche elektrische Wasserumwälzpumpen an bestimmten Verbindungen installiert werden, die dann bei Bedarf Druck erzeugen. So sei es bei Hybridfahrzeugen beispielsweise möglich, je nach Fahrsituation sowohl die Batterie als auch die Abgasrückführung zu kühlen, was zu einer zusätzlichen Energieeinsparung führt, wie Hella betont. Die Pumpe soll bis zum Jahr 2019 serienreif sein.

[Quelle, Bild: Hella]

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