Neuer Vier-Wege-Katalysator von BASF

BASFBASF präsentiert seinen neuen Vier-Wege-Katalysator „FWC“ (four-way-conversion-catalyst) auf dem Wiener Motorensymposium vom 25. bis 26. April 2013. Der neue Katalysator soll OEMs helfen, die neue Emissionsregulierung Euro 6 einzuhalten.

Die Einzelkomponenten-Technologie des FWC kann Feinstaub genauso wie Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffe (HC) und Stickstoffoxide (NOx) aus dem Abgas von Benzinmotoren entfernen. Dies hilft Automobilherstellern, die neuen strengen Emissionsregulierungen wie Euro 6 einzuhalten.

„Wir haben unser Wissen und unsere Fachkenntnisse in Materialkunde, Katalyse und Entwicklung erfolgreich angewendet, um diese neue Hochtechnologie zu entwickeln“, sagt Dr. Klaus Harth, BASF-Vice President Forschung im Bereich Abgaskatalysatoren. „Der FWC ist eine einzigartige Lösung, welche die Funktionalität eines Drei-Wege-Katalysators mit der eines Filters auf einer einzigen Wabenkomponente kombiniert.“

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Der herkömmliche Drei-Wege-Katalysator für Benzinmotoren beseitigt CO, HC und NOx. Um Rußpartikel zu entfernen, muss ein separater Benzin-Rußfilter hinzugefügt werden. Dieser kann jedoch den Gegendruck erhöhen und benötigt mehr Platz. Die Einzelkomponenten-Lösung des FWC soll dieses Problem lösen.

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„Es ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Katalysatorentwicklern, Substratlieferanten und Automobilherstellern nötig, um das volle Potential des FWC in den Markt zu bringen“, sagt Xavier Susterac, als Vice President verantwortlich für das Emissionskatalysatorgeschäft der BASF in Europa. „Die BASF wird diesen Prozess weiter vorantreiben. Wir werden unsere branchenführende Innovationsfähigkeit sowie unsere Expertise in den Bereichen Emissionskontrolle und Katalysatorproduktion nutzen, um der Branche zu helfen voranzukommen.“

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1 Kommentar zu Neuer Vier-Wege-Katalysator von BASF

  1. Autoliebhaber // 21. März 2016 um 02:19 //

    das ist keine Hochtechnologie, sondern Schwachsinn hoch 10. Erst preist man die Direkteinspritzung an – die in der Realität kaum spart, dafür aber wesentlich teurer und empfindlicher ist.
    Den Kat hat man direkt in den Krümmer gepackt damit er schneller warm wird. Dumm nur, dass man bei höherer Last massiv anfetten muss damit er nicht wegschmilzt. Hat nur keiner gemerkt, weil diese Lastbereiche im NEFZ nicht getestet werden…
    Beide „Technologien“ haben zur starken Russbildung bei Benzinern geführt. Den will man jetzt mit einer neuen „Hochtechnologie“ wieder rausfiltern.

    Das ist kein Fortschritt, sondern einfach nur noch peinlich. Für den Kunden kommt wieder ein System dazu, das teuer und fehleranfällig ist. Ich rate inzwischen jedem, schnell noch einen simplen MPI-Sauger abzugreifen, bevor die ganz vom Markt verschwinden und nur noch dieser „overengineered“ Mist angeboten wird.

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